AZÜ | Ausbildungszentrum für Überlebenstechniken | Survival Training
Die Bundesrepublik Deutschland (Bund), vertretend durch das Bundesministerium des Inneren (BMI) sagt in dem Gefahrenbericht der Schutzkommission beim BMI, dass das Selbsthilfepotenzial der Bevölkerung mangelhaft ist. Abhilfe schafft der Bund, vertretend durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) indem das BBK kostenfrei Handlungsanweisungen in Form von Checklisten und Broschüren heraus gibt, zum Beispiel den „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“.
Ein richtiger Schritt! Doch ist diese Maßnahme ausreichend? Fassen wir „Meine persönliche Checkliste“ aus dieser Broschüre in einem großen Online-Versandhaus zusammen und füllen den Warenkorb: In der Summe kommen wir auf EUR 599,34/Person für die persönliche Notfallausrüstung. Aus meiner Sicht ist das eine Summe, die sich leider nicht jede Person leisten kann. Was macht eine Familie mit drei Kindern aus einem sozial schwachen Umfeld? Oder die arme Rentnerin?
Die persönliche Vorbereitung auf ein Unglück oder einen Katastrophe ist sehr wichtig und sollte für Alle eine Selbstverständlichkeit sein. Eine Möglichkeit, um die große Gesamtsumme aufzulösen ist die Maßnahme bei jedem Einkauf eine Kleinigkeit mehr in den Einkaufswagen zu legen. Hinzu kommt, dass es leider auch (Online-) Händler gibt, die für teures Geld „spezielle Notnahrung“ anbieten. Wir empfehlen: Jeder Discounter bietet für die Vorratshaltung alles an, was benötigt wird! Und das bei einer geringen Ausgabe!
Lesen wir in der 2016 veröffentlichen Konzeption Zivile Verteidigung (KZV) weiter: „ Basis des Zivilschutzes ist die Fähigkeit der Bevölkerung, sich selbst zu schützen und (auch gegenseitig) zu helfen, bis qualifizierte, in der Regel staatlich organisierte Hilfe eintrifft.“ In unseren Kursen für die Krisenvorsorge hören wir sehr oft die Eingangsfrage des „Wie?“. Zu Recht!
Denn was steht in der KZV? „Die Bevölkerung soll flächendeckend über Grundkenntnisse bzw. Grundfähigkeiten in folgenden Bereichen verfügen: sicherer Aufenthalt in Gefahrenlagen.“
Diese Fähigkeiten sollen durch die Länder, unterstützt durch den Bund vermittelt werden. Bis zum 01. Januar 1997 wurden diese Fähigkeiten durch den Bundesverband für den Selbstschutz (BVS) ausgebildet. Auch wir als Ausbildungszentrum für Überlebenstechniken (AZÜ) wissen bis jetzt nicht, wer und wo diese Fähigkeiten jetzt vermittelt werden und sind aus diesem und für diesen Grund aufgestellt.
Unser Kursangebot „Prepper Training“, unsere Kurse für die Krisenvorsorge, beinhaltet alle Vorgaben des BMI/BBK und bereiten Bürger/innen aus der Praxis für die Praxis realistisch auf die Notfallvorsorge und richtiges Handeln im Notsituationen vor. Unter anderem Für Geringverdiener und/oder Empfängern von Sozialleistungen bieten wir einen Unterstützungsrabatt in Höhe von 10% an.
Weitere Informationen findest Du unter www.notfallvorsorge.azü.de
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